Lange Nacht der Philosophie

Die erste Lange Nacht der Philosophie. 70 Menschen folgten der Einladung. Sie disputierten, kamen zusammen, gingen auseinander, setzten sich auseinander, fanden Fragen und Antworten. Ist die neue mediale Welt die Welt, die den Menschen abschafft? Kennt der Computer wirklich die eigene Frau besser als der Partner? Ist das Warten an der Bushaltestelle ein anderes Warten als das Warten auf das Ergebnis einer Prüfung oder das Erwarten etwas anderes als Warten? Wann beginnt das Böse und das Gute sein? Im Augenblick der Tat oder in der nachfolgenden Reflektion?

Die neue Presse war anwesend und verfasste einen Artikel. Hier findet Ihr noch mehr spannende Augenblicke zusammengefasst.

https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Raus-aus-dem-Elfenbeinturm;art83474,7010930

„Die erste lange Nacht der Philosophie in Coburg

Die UNESCO-Generalkonferenz 2005 erklärte den dritten Donnerstag im November zum Welttag der Philosophie, indem sie daran erinnerte, „dass Philosophie als Disziplin zum kritischen und unabhängigen Denken ermutigt und auf ein besseres Verständnis der Welt hinwirken und Toleranz und Frieden fördern kann. Der Welttag soll der Philosophie zu grösserer Anerkennung verhelfen und ihr und der philosophischen Lehre Auftrieb verleihen“.

Für uns ist dieser Tag der ideale Anlass für eine Lange Nacht. Wir möchten der Philosophie eine Plattform bieten, Freunde der Weisheit zusammenbringen und der Coburger Philosophie-Szene Raum lassen. Das Ganze ist als ein Fest des Denkens vorgestellt, aber auch eine Gelegenheit für alle Philosophie-Interessierten, sich wiederzusehen oder sich kennenzulernen.

Wir, das sind Dr. Thomas Kriza von der Fachhochschule Coburg, bekannt auch vom philosophischen Café in Coburg, Dr. Ellen Wilmes, bekannt als philosophischer Coach und Zen-Lehrerin in Rödental, Thomas J. Schneider, Begründer und Gestalter der Denkinsel in Kitzingen und die Stadtbücherei mit der leitenden Bibliothekarin Frau Brigitta Maisch. Wir laden Sie ein zur ersten langen Nacht der Philosophie in Coburg. Damit reihen wir uns in die Liste großer Städte wie München, Nürnberg und Stuttgart ein. Coburg ist dabei, dem selbstständigem Denken Räume zu geben. Philosophie ist nicht nur Theorie, sondern Praxis, weil Denken bereits Praxis ist. Wäre dies nicht so, könnten wir nicht denken. Michel Henry (Inkarnation 2002, 141) bringt dies auf den Punkt: „Wie gelangt das Denken, ein einziger Gedanke, in sich?“

An diesem Abend stehen folgende Themen im Zentrum:

Warum warten wir? Von der Lethargie! – Thomas J. Schneider

Ethik und Informationstechnik: Heutige Herausforderungen?- Dr. Thomas Kriza

Das gute Böse und das böse Gute. – Dr. Ellen Wilmes

Von 18 – 23 Uhr

freuen wir uns, Sie in den Räumen der Stadtbücherei Coburg begrüßen zu dürfen.

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende freuen wir uns.“