Donnerstag, den 02.04.2020 „Was ist der Himmel?“

Gestern ging ich mit Manfred im Park Rosenau in Rödental spazieren. Wir schauten den schwarzen Schwänen auf dem See zu, die wohl zum ersten Mal seit drei Jahren wieder Junge aufziehen. Wir unterhielten uns darüber, dass die Menschen das schöne Wetter und auch wärmere Wetter wieder nutzen, um eine paar Schritte zu gehen. Es gibt ja viele Familien, die keinen eigenen Garten haben. Es gibt viele Menschen, die nicht einmal einen Balkon haben. Es gibt viele Menschen, die bei dieser Kälte draußen leben. Es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht kennen. Dazu gehört auch ein Virus mit Namen Corona, den wir genauso wenig kennen wie wir uns selbst. Wo fängt man an, etwas kennen zu lernen? Bei dem Anderen? Bei uns selbst?

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Sonntag, den 29. März 2020 „Ausgewogenheit“

Ich weiß nicht, das Thema „Gleichgewicht“ veränderte sich in mir noch in „Ausgewogenheit“. Wenn wir Zazen praktizieren, dann wünschen wir uns diese Ausgewogenheit. Wir wünschen uns den Zustand des stillen Ruhens in uns, bei dem alles aufhört laut zu sein, bei dem es nur noch still ist. So still, dass selbst der Atem Pausen macht, um die Stille nicht zu stören. Heute war ich mit Manfred, der übrigens das Buch „Zen – in der Kunst heil zu werden“ geschrieben hat –https://zen-und-heilung.de/zen-in-der-kunst-heil-zu-werden/, im ehemaligen Grenzort am Grünen Band in Görsdorf spazieren.

Görsdorf, Grüne Band
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Donnerstag, den 26.03.2020 „Das große Ja“

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, lese ich gerade ein Buch über die Sufis. Heute morgen las ich über eine Sufi mit Namen Omar Khayyam. Man weiß nicht viel über ihn, schreibt Idries Shah. Das, was man von ihm weiß, ist vielfach nicht in Ganzheit durchdrungen und fehlerhaft in die literarische Welt gegangen. Aber ein Satz, sagt Idries Shah, gehe aus einem Gedicht von ihm hervor. Dieser Satz heißt: “ O ihr Ignoranten – der Pfad ist weder dies noch jenes!“

Omar Khayyam, Sufi-Meister
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Mittwoch, den 25. März 2020 „Individualität- die Essenz eines Menschen

Fallzahlen und Sonderberichte über die virale Welt des Virus mit Namen Corona und deren Auswirkung auf uns, stellen uns Medien zur Verfügung. Im Robert Koch Institut können wir uns aktuell informieren. Doch all diese Funktionen lassen übersehen, dass da noch etwas ist, was irgendwie aus dem Blick gerät. Dies ist Individualität. Wie kann ich mich erdreisten in derartigen Zeiten von Individualität zu sprechen, wo doch jetzt Gemeinsamkeit gefragt ist? Interessanterweise ist dies nur ein scheinbarer Widerspruch.

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Samstag, den 21. März 2020 „Harmonie von Gleichheit und Verschiedenheit“

Es gibt im Zen-Buddhismus ein Sutra, das heißt ein Text, der gesprochen wird, der „Sandokai“ heißt. Dieser Text beschreibt die Harmonie von Verschiedenheit und Gleichheit.
Ich zitiere: „Dunkelheit und Helligkeit wechseln einander ab wie beim Gehen der vordere und der hintere Fuß. Jedes Phänomen hat seinen Wert.“

Jap. Abschrift Herz-Sutra 12 Jhd. https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Texte/Sutra
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